Archiv für den Monat: Juli 2014

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eKomi – Kann man das Siegel ernst nehmen?

Bei meinen Recherchen im Netz ist und aufgefallen, dass am Heutigen Tage das Kundensiegel des vertrauensvollen Bewertungsportals ekomi.de nach aktiv ist.
Daraufhin kontaktierten wir eKomi. Telefonisch teilte man uns mit, das Aczento nicht mehr Kunde sei, auf unsere Nachfrage warum denn noch das Bewertungszertifikat „Gültig“ sei, zumal die Adresse in München niemals richtig gewesen sei wollte man von uns eine kurze Email haben.

Es stellt sich doch die Frage in wie weit eKomi mit seinen Bewertungszertifikat die betrügerischen Machenschaften von Herrn Michael Olaf Schütt unterstützt. Schließlich erweckt das Zertifikat den Eindruck, dass der Partner ein seriöser und geprüftes Unternehmen sei.

Besonders verwunderlich ist die Adresse im Zertifikat, denn die Maximillianstraße 35a gehört zu Regus Office Center mit denen die Aczento nachweislich nicht mal einen Mietvertrag hatte.

Hier der Link zum Aczento Zertifikat

https://www.ekomi.de/bewertungen-aczentocom.html

Nach einigen Emails schein eKomi nun den Link deaktiviert zu haben. Eine Stellungnahme haben wir nicht bekommen.

Bankkonto in den USA – Betrugsmasche der Aczento

Firmengründung in den USA mit einem Bankkonto ebenfalls in den USA, das ist für viele Menschen zu schön um wahr zu sein. Und davon profitiert Aczento mit dem Hintermann Michael Olaf Schütt.

Profis wissen, dass zwar eine Firmengründung in den USA ohne Probleme möglich ist ohne dort einreisen zu müssen. Schwieriges bis zu unmöglich ist es jedoch bei der Eröffnung eines Bankkontos. Denn der US Patriot Act verbietet es einer amerikanischen Bank ein Bankkonto zu eröffnen ohne den Inhaber oder CEO persönlich zu kennen. Eine Einreise in die USA ist in jedem Fall notwendig.

Dies nutzt Aczento scharmlos aus. Denn die Masche ist ziemlich einfach. Zunächst muss man jedoch wissen, dass es in den Vereinigten Staaten von Amerika kein zentrales Handelsregister gibt, wie es in Europa üblich ist. Jeder US Bundesstaat hat sein eigenes Handelsregister. Wie geht also Aczento nun vor.

Als ein kleines Beispiel:

Die gründen eine Firma über Aczento im Bundesstaat Delaware. Die Firma wird tatsächlich eingetragen und Sie bekommen ein paar Unterlagen von Aczento zugeschickt. Nun warten Sie auf die versprochene Eröffnung eines Bankkontos. Sie bekommen von Aczento ein Formular einer Bank zugeschickt, mit der Bitte eine Kopie ihres Ausweises beizulegen. Nach einigen Tagen erhalten Sie dann eine Email, in der die Zugangsdaten zu einen Bankkonto in den USA bei einer Amerikanischen Bank stehen. Im ersten Moment erscheint Ihnen nichts komisch, denn wenn Sie sich in das Konto einloggen sehen Sie den Namen ihrer Firma und die Bankverbindung. Nun beginnen Sie das Konto zu benutzen und gehen ihren Geschäften nach. Die ersten Zahlungen treffen auf dem Bankkonto ein. Überweisungen von dem Bankkonto durchzuführen ist nicht möglich, weil dies generell in den USA nicht das übliche Prozedere im Zahlungsverkerhr ist. Dort geht man eher dazu über noch einen Scheck per Post zu schicken. Nun wollen Sie aber endlich über das erarbeitete Geld verfügen und wollen dieses auf ihr Bankkonto in Deutschland überweisen. Vertrauensvoll wenden Sie sich an Michael Olaf Schütt, der ihnen erklärt wie es geht. Doch dann, kommt die große Überraschung, ihre Zugangsdaten funktionieren nicht mehr. Sie rufen bei der Bank an und wollen Informationen haben. Dort erklärt man Ihnen, dass man Ihnen keine Auskunft geben darf, weil Sie nicht Verfügungsberechtigt sind. Nun, finden Sie sich damit ab, ihr Geld ist weg, sie wurden eindeutig Betrogen. Doch was ist denn da genau geschehen.

Was sie nicht wissen:

Aczento hat nicht nur eine Firma gegründet. Sondern die Aczento hat in einen anderen US Bundeststaat eine Firma mit gleichen Namen eintragen lassen. Meistens geschieht dies im Bundesstaat Florida. Dort hat man dann auf die „Zweite Firma“ ein Bankkonto eröffnet. Geschäftsführer und Inhaber der Gesellschaft sind nicht Sie, sondern Michael Olaf Schütt. Michael ruft nach der verdeckten Gründung seine Bank in den Staaten an und lässt dort ein Konto für „seine Firma“ eröffnen. Diese Zugangsdaten zu seiner Firma schick er den ihnen, seinen Opfer. Loggen Sie sich bei der Bank ein, so sehen Sie den Namen der Firma und denken es wäre ihre Firma. Sie kümmern sich also mit ihrer Arbeit darum, dass das Konto eines Fremden gefüllt wird.

US Firmen bekommen nur ein Bankkonto im selben Bundesstaat

In den USA bekommt man nur in dem Bundesstaat ein Bankkonto in dem die Firma auch gegründet wurde. Wollen Sie in einen anderen Bundesstaat ein Bankkonto haben, so müssen Sie in dem entsprechenden Handelsregister eine Zweigniederlassung gründen. Erst dann können Sie ein Bankkonto dort eröffnen.

Aczento verlangt Stornogebühren

Seit neusten verlangs Aczento eine Stornogebühr, wenn die Bestellung nach Erstellung der Rechnung zurück gezogen wird. Dies wird verlangt obwohl die Arbeiten von Aczento zunächst auf Vorkasse erfolgen sollten. Betroffene brauchen unserer Meinung nach nichts zu befürchten, denn Aczento hat keinen echten Handlungsbevollmächtigten, der vor Gericht im Falle einer Klage erscheinen könnte. Zumal bei der Summe an Strafanzeigen, wohl eher eine offizielle Verhandlung zur Verhaftung führen würde. Sollte also einer der Betroffenen mit Schütt und Co mangels Zahlung vor Gericht landen, so bitten wir höfflich um Rückmeldung, damit wir die entsprechendn Ermittlungsbehörden zur Durchsetzung der Haftbefehle informieren können.

Hinweise auf Betrug

Immer häufiger bekommen wir Rückmeldungen von Betroffenen, die durch Aczento und Michael Olaf Schütt geschädigt sind. Dabei handelt die Bande all zu oft sehr geschickt. So das der Vorwurf des Betruges nur schwer zu beweisen ist.

Kürzlich meldete sich bei uns ein Betroffener, der via Ebay eine Firmengründung in den USA bestellt und bezahlt hatte. Jedoch wurde die Gründung laut Angaben des Betroffenen nicht durchgeführt. Eine Erstattung der Zahlung erfolgte auch nicht.